Die Projektwoche neigt sich dem Ende zu

 

"Das Geschwister-Scholl-Gymnasium ist cool"

Mittwoch der 25., dritter Tag der Projektwoche.

Jeder von uns hat sich mitlerweile in die Projekte reingefunden und es herrscht eine gewisse Routine. Die Jungen im Projekt für Nähen, Patchworken, Häkeln und Stricken setzen sich gerade einen „Gruppenschal“ zusammen, bei dem jeder einen Teil dazu beiträgt. Was sie letztendlich damit machen, wissen sie selbst noch nicht. Die Mädchen versuchen sich währenddessen an einem knallbunten Schal und an kleinen Täschchen. Frau Jentzsch hat wieder alle Hände voll zu tun, denn die Teilnehmer halten sie ganz schön auf Trab.

Aber auch im Haus 2 finden einige interessante Projekte statt. Im Keller des Hauses befindet sich ein Projekt mit dem Namen „Figuren mit Schwung“. Dort basteln sich die Schüler zuerst ein Drahtgestell , egal ob Tier ob Mensch, welches eine Bewegung ausdrücken soll. Danach folgen „gefühlte hunderte von Schichten an Zeitung und Leim“, so eine Teilnehmerin. Am Tag der Präsentation kann man sich dann die kleinen Kunstwerke anschauen und bewundern.

Von dem Keller geht es dann hoch in den dritten Stock. Keuchend stehe ich vor der Tür und höre nichts. Lediglich das Schild an der Tür verrät, dass hier das Projekt „Gebärdensprache“ stattfindet. Als ich klopfe gucken die Schüler gerade einen Film, sodass ich mich nur mit drei Schülerinnen unterhalten kann. Sie erzählen, dass sie zwar niemanden kennen, der sich mit Gebärdensprache verständigen muss , dass sie aber sehr interressiert an der Verständigungsart sind. Als ich sie frage, was sie denn schon so sagen können, fangen sie an ihre Arme zu bewegen und grinsen mich schelmisch an. Ich verstehe natülich keine einzige Bewegung und muss nachfragen. Fürstenwalde haben sie gezeigt, sagen sie.

Die Projektwoche neigt sich so langsam dem Ende zu und viele sagen, man könnte auch ein ganzes Projektjahr daraus machen, fest steht also, dass die Schüler den letzten Tagen hinterhertrauern werden, aber die Vorfreude auf die kommenden Ferien ist natürlich größer.

 

Laura

Spiele Kritik – TES IV Oblivion

 2006 brachte Bethesda das Spiel The Elder Scrolls IV Oblivion auf den Markt. Ihr kennt das nicht? Kein Problem ich kann euch alles darüber erzählen. Ich denke ich werde mit der Story anfangen, weil diese wirklich fesselnd ist.

Story:

Als Gefangener in der Kaiserstadt bist du zufällig ein Teilnehmer eines Rettungskommandos des Kaisers. Nachdem er dich mit etlichen Metaphern zugeworfen hat geht es los. Einer der Wachen öffnet einen geheimen Durchgang und führt den Kaiser durch staubige Katakomben. Plötzlich greifen Daedra an und schlussendlich stirbt der Kaiser. Kaum draußen musst du zum Mönch Jauffre welcher dir das Amulett der Könige abnimmt, dass dir der Kaiser vor seinem Tod gab. Er befielt dir den Priester Martin zu finden. Ihn findest du in der, von den Daedra zerstörten Stadt, und bringst ihn zurück zu Jauffre. Dort erfährst du, dass du unbedingt mit Jauffre zum Wolkenherrscher Tempel musst.

So ab hier ist Schluss, man soll ja nicht alles wissen. Man kann rollenspieltypisch in verschiedenen Klassen spielen. Z.B. Einen Krieger oder Assassinen und natürlich kann man sich auch auswählen was man spielen möchte. Ob Elf oder Ork bis hin zu Echsenmenschen ist alles vertreten. 1-2 Jahre später brachte man, mit der Unterstützung von Ubisoft, 2 Erweiterungspakete zum Spiel auf den Markt.

Das Spiel ist ab 12 Jahren freigegeben und macht garantiert jede Menge Spaß!

(Marvin)

Projektwoche 24.Jan.12

Naturwissenschaften sind bei Schülern sehr beliebt, denn dort wird des öfteren Action angeboten. Was dem routinierten Schulalltag zu Gute kommt. In der Projektwoche kann man den schulischen Alltag beiseite legen und endlich mal das machen, was einem Spaß macht.

Physikerbummel

Die Physiker der Projektwoche legten damit los, die Ursachen verschiedenster Naturerscheinungen in ihrem Forscherkabinett nach zu haken. Brechung von Licht mit Hilfe von Prismen ist erst der Anfang. Wochenziel für diese Gruppe ist es mit ihrem gewonnenem Wissen, 3. und 4. Klässler den Physikunterricht zu präsentieren.

Aber sicher für die Gesundheit ist es gewiss nicht, denn es kann durchaus schon vorkommen, dass ein mit arbeitender Forscher der für einen kurzen Moment nicht aufpasst ganz schnell seine Finger einklemmt oder etwas fallen lässt.

Das ab und zu mal etwas ein wenig aus den Fugen gerät ist unabweichlich, aber die Forscher der Physikgruppe bringen das schon fertig.

(alexander)

Es darf geknobelt werden !

Ein weiteres Projekt in dieser Woche ist das Projekt RubiksCube, in welchem Schüler versuchen den Würfel so schnell wie möglich zu knacken.

Natürlich lernen sie erst mal all die Taktiken auswendig und dann wird festgestellt wer der schnellste ist.

Es sind hauptsächlich Leute dabei, welche eigene Erfahrungen mit dem Würfel haben oder einfach gerne Knobeln.

So ist z.B. Felix Hybisch bereits ein richtig guter Cuber!

Ohne Anleitung schaffte er den Würfel bereits ein paar mal.

Das Knobel-vergnügen von Rubik gibt es nicht nur als Würfel, nein auch als Pyramide und Tetraeda

Ob am Donnerstag während der Präsentation alles glatt geht ? Wir halten euch auf dem Laudenden.

(marvin)

Schlussendlich kann man sagen, dass es noch jede menge andere Projekte gibt und dadurch niemals alles zum Thema Projektwoche gesagt werden kann.

Wir bleiben am Ball und werden euch auf jeden Fall informieren, falls es etwas Neues gibt!

 

 

 

 

Der Winterblues schlägt zurück

 

Es ist Ende Januar und von einem richtigen Winter keine Spur. Die Finger frieren, die Ohren auch, aber weit und breit liegt kein Schnee. Keine Räumungsfahrzeuge, keine Leute, die vor ihren Häusern Salz oder Sand ausstreuen und keine Wetterwarnungen im Radio – NICHTS! Doch eins haben viele trotzdem: den Winterblues.

Der Winterblues ist eine abgeschwächte Form der Winterdepression, hat aber ähnliche Symptome: Man ist durchgängig müde, lustlos, greift noch lieber zu Schokolade & Co. als sonst schon und fühlt sich schwach und matt.

Aber woher kommen diese Erscheinungen und was passiert während des Winters mit uns?

 

Die Hauptursachen sind zu viel Melatonin und zu wenig Serotonin.

Es fängt alles damit an, dass die kalten Monate beginnen und wir keine Lust mehr haben draußen zu sein und uns in unsere Zimmer verziehen. Das hat zur Folge, dass wir nicht mehr so viel vom Sonnenlicht abkriegen und unser Hirn denkt, dass es langsam Nacht wird. Was macht es also? Es kurbelt die Melatoninproduktion an.

Melatonin ist ein Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Es bewirkt also, dass unser Körper sich auf Ruhe einstellt, den Stoffwechsel verlangsamt und wir somit müde werden.

Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, unterdrückt Melatonin die Produktion von Serotonin. Serotonin ist ein Botenstoff und ein Hormon zugleich. Es hat viele verschiedene Auswirkungen auf unseren Körper, aber die bekannteste ist, dass es uns mehr oder weniger glücklich macht. Zu viel Serotonin ist allerdings auch nicht gut, denn dann wird man unruhig und kann sogar Halluzinationen davon bekommen.

Da Melatonin die Ausschüttung aber unterdrückt, fühlen wir uns lustlos und haben eigentlich noch weniger Antrieb rauszugehen als vorher.

Es ist quasi wie ein Teufelskreis, aus dem man nicht mehr so leicht heraus kommt.

Aber um wieder ein bisschen Sonne in unser Herz zu schließen, muss man seinen inneren Schweinehund überwinden und in den wenigen hellen Stunden, die uns zurzeit nur noch bleiben, hinaus gehen und ein wenig spazieren.

Bewegung tut unserem Körper ja eh immer gut.

Wer sich strikt gegen körperliche Betätigung wehrt, muss sich anders Abhilfe schaffen, zum Beispiel mit speziellem Essen: Haferflocken, Walnüsse und Bananen enthalten den Stoff Tryptophan, welcher im Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Daher sagt man auch, dass Bananen glücklich machen.

Aber man sagt doch auch Schokolade mache glücklich? Nur bedingt! Denn eigentlich ist in Vollmilchschokolade gar nicht so viel Tryptophan enthalten, sondern nur viel Zucker. Tryptophan steckt nämlich nur in dem Kakaopulver, somit macht Bitterschokolade also viel glücklicher als Vollmilch.

Eine weitere, aber sehr kostspielige Möglichkeit ist ein Lichttherapiegerät, welches einen regelrecht bestrahlt. Dabei wird das natürliche Sonnenlicht „nachgeahmt“, die Melatoninproduktion wird gestoppt und Serotonin kann ungehindert ausgeschüttet werden.

Ansonsten kann man nur abwarten bis der Frühling wieder kommt und die tristen Tage verschwinden. An den Sommer vom letzten Jahr denken und sich alte Bilder anschauen lässt das Herz bestimmt auch wieder innerlich strahlen und macht wenigstens kurzfristig glücklicher.

 

Laura