Archiv für den Monat: Oktober 2015

Schüleraustausch mit dem Gymnasium Nr.13 in Gorzowvom 29.9.-2.10.2015

pic1 pic2 Ein etwas anderer Bericht(sbeginn) :-)

Seit fast zwanzig Jahren gibt es sie schon – die Begegnung von Jugendlichen beiderseits der Oder.

So verschlug es auch in diesem Jahr wieder eine Gruppe von fünf Mädchen und fünf Jungen der siebenten Klassen, kaum bei uns an der Schule angekommen, nach Gorzow, kurze 120 km von uns entfernt.

Wir, die Lehrerinnen Frau Hoedt und Frau Messing, begleiteten und leiteten sie ins Unbekannte… Abenteuer pur erwartete uns! J

Der erste Schock ließ nicht lange auf sich warten: wir fuhren mit öffentlichen Verkehrsmitteln!

Also, ab rein in den Zug von Fürstenwalde nach Frankfurt, raus aus dem Zug, raus aus dem Bahnhof, Bus nach Slubice finden, rein in den Bus, bis zur Endstation fahren -„Do widzenia!“ Deutschland-, Gepäck schleppend per pedes zum Slubicer Busbahnhof, Tickets kaufen, rein in den Bus…

Halt (!) Gepäck (!), nicht gleich rein in den Bus, sondern erst : Gepäckklappe auf, Koffer rein, Gepäckklappe zu, rein in den Bus, vorbei an staunenden, lächelnden und auch misstrauisch dreinblickenden polnischen Mitpassagieren und … endlich aufatmen! Der Busfahrer freute sich übrigens über uns, als er von unserem Programm erfuhr, ja er war regelrecht begeistert!

Und dann… Handy raus und nur noch 2 Stunden und 15 Minuten überbrücken!

Ab und zu riskierten wir auch einen Blick nach draußen, in die vielen kleinen Dörfer am Wegesrand, von sehr modern und aufgeräumt: „Oh, sieht ja aus wie bei uns!“ bis verträumt, mit Nachholbedarf: „Na ja, hier scheinen nicht sehr viele Leute zu wohnen. Sieht ja aus wie in meiner Kindheit!“ (nat. keine Schülerbemerkung J ).

Der Bus brachte uns über Küstrin an der Oder = Kostrzyn nad Odrą –hier noch mal zum Üben [ˈkɔstʃɨn nad ˈɔdrõ] – sicher nach Gorzów Wielkopolski, sprich [ˈgɔʒuf vʲɛlkɔ’pɔlski]. J

Pünktlich rollte der Bus in den Busbahnhof ein, wo uns der Busfahrer sehr nett verabschiedete und Frau Smorawinska, eine der beiden polnischen Deutsch-Lehrerinnen strahlend begrüßte:

„Herzlich willkommen!“ =„ Witamy!

Ich (Fr.M.) freute mich über das Wiedersehen, die anderen über das Gefühl, endlich am Ziel angekommen zu sein!

Wie es weiter ging? Das erzählen euch die Anderen. Aber ihr wisst ja, wie das ist,… Berichte schreiben dauert eben manchmal etwas länger! Mir hat die Reise auf jeden Fall sehr gefallen und ich hatte den Eindruck, dass auch unsere „Kinder“ ziemlich begeistert waren!

Also bis demnächst! „Do zobaczenia!“ [Do sobatschänja]