Auch die 9c kann lesen!

Elle s`appelait  Sarah
     – Eine herzergreifende Geschichte

Liebe Schülerinnen und Schüler,
die Zeit des Holocaust war einer der wohl markantesten Abschnitte der Geschichte. Er forderte viele Opfer und noch heute erinnert man sich an die grausame Zeit des Antisemitismus während des Nationalsozialismus.
Tatiana de Rosnay will mit ihrer prägnanten Geschichte über eine jüdische Familie zu Zeiten des Holocaust in Frankreich zum Nachdenken anregen. Der 2007 erschienene Roman der französischen Schriftstellerin berichtet über zwei beeindruckende Schicksale. Trotz der 60 Jahre, welche zwischen ihnen liegen, sind sie in einer nicht erwarteten Weise verbunden.
2011 erschien die Literaturverfilmung  „Sarahs Schlüssel- Zwei Geschichten verbunden durch ein Geheimnis“ von dem Regisseur Gilles Paquet-Brenner. Der herzzerreißende Film und der dazu gehörige Roman handeln von Julia Jarmond und Sarah Starzynski.
Am 16. und 17. Juli 1942 werden tausende Familien jüdischen Glaubens von der französischen Polizei verhaftet.  So auch Familie Starzynski.
Sarah lebt mit ihrem Bruder Michel und ihren Eltern in Paris. Am Tag der Verhaftung lässt Sarah Michel in einem versteckten Wandschrank zurück, aus Angst, ihm könne etwas geschehen. Sie verspricht ihm, bald zurück zu sein. Mit tausenden anderen Juden werden sie unter unmenschlichen Bedingungen in einem ehemaligen Fahrradstadion, dem Vélodrome d´Hiver, eingesperrt, doch sie verweilen dort nicht lang. Nach ein paar Tagen werden sie in ein Arbeitslager gebracht. Ihre Eltern werden von ihr getrennt- nun ist sie auf sich allein gestellt. Zusammen mit einer Freundin kann sie jedoch fliehen und eine nette Familie nimmt sie auf und hilft Sarah, zurück zu ihrem Bruder nach Paris zu gelangen.
Genau 60 Jahre später erfährt die englisch-französische Schriftstellerin Julia Jarmond durch einen Auftrag zum Vél d´Hiv, dass in der Wohnung, in welche sie bald ziehen wollen, die Familie Starzynski lebte…
Im Großen und Ganzen ähneln sich trotz einiger Unterschiede Film und Roman sehr.
Der Roman ist sehr angenehm zu lesen und fesselnd geschrieben, vor allem durch die unterschiedlichen und pro Kapitel wechselnden Zeitebenen. Selbst Nicht-Leser zieht es förmlich zum Weiterlesen an.
Der Film hat viele nahegehende Szenen. Wir können ihn jedem empfehlen, da man einen packenden Einblick in diese grausame Zeit erhält.
   

Tessa Leoni Zemke, Charlotte Gorsleben, Klasse 9c

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