Die Projektwoche der 9. Klasse

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ihr vielleicht wisst, hatten wir vom 13. bis 17.11.2017 die alljährliche Projektwoche.

Da ich in die 9. Klasse gehe, hatte ich mit meiner Klasse die Religionsphilosophische Woche, in welcher wir uns mit dem Thema „Weltreligionen“ beschäftigt haben.

Begonnen hat alles am Montag um 7:45 Uhr am Bahnhof in Fürstenwalde. Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Berlin gefahren. Weiter ging es mit der Straßenbahn nach Berlin-Pankow in den „WAT Buddhavihara Tempel“, einen thaibuddhistischen Tempel, wo wir uns mit dem Mönch Santuttho Bhikkhu über die Religion ansich und sein Leben als Buddhist unterhalten haben. Herausgestellt hat sich, dass sein Leben doch schon ein wenig anders ist als unser Leben. Er darf zum Beispiel nur acht Dinge als Privatbesitz haben, sich nicht allein mit einer Frau unterhalten bzw. wenn er das tut, muss er es einem anderen Mönch sagen. Weiter ging es zu einer islamischen Moschee mit einem kurzen Zwischenstopp bei KFC. Gut gestärkt ging es dann zur Khadija Moschee, wo uns der Imam Said A. Arif schon freundlich empfing. Getrennt gingen Jungen und Mädchen in die Moschee, kurz darauf trafen wir uns alle im Gebetsraum der Männer. Dort unterhielten wir uns wie zuvor bei den Buddhisten auch über die Religion ansich und über sein Leben mit dieser Religion. Nachdem er unsere Fragen beantwortet hatte, durften wir uns ein Gebet anschauen. Anschließend aßen wir noch Kuchen und Chips und ließen den Tag ein wenig ausklingen, bis wir um 14:30 Uhr wieder zurück zum Bahnhof gehen mussten. Um 14:55 Uhr kam unser Zug. Gegen 16:00 Uhr durften wir dann nach Hause gehen, um uns am nächsten Tag wieder zu treffen.

 

Am Dienstag trafen wir uns um 8:10 Uhr erneut am Bahnhof in Fürstenwalde. Unser Ziel war diesmal das Jüdische Museum in Berlin. Beim Einlass mussten wir alle unsere Handys und Taschen abgeben. Dann gingen wir alle durch einen Metalldetektor wie an einem Flughafen. Nach alledem ging es endlich in das Museum, in welchem die Geschichte und der Glaube des Judentums eindrucksvoll und interessant auf drei Stockwerken präsentiert wurde. Dort konnte man sich leicht verlaufen, wie wir kurz darauf herausfanden. Zum Glück fanden wir uns dann wieder und erkundeten weiter das Museum. Nach drei Stunden verließen wir das Museum. Als wir dann den Bahnhof erreichten, durften wir endlich etwas essen. Nach dem Essen ging es nach Hause.

Am Mittwoch fand gleichzeitig zu unserer Gruppenarbeit auch die Mathematikkreisolympiade statt. (Zu meiner Überraschung kamen zahlreiche Teilnehmer aus unterschiedlichen Schulen und bewältigten tapfer die gestellten Aufgaben).

Nun aber zur Gruppenarbeit: Wir trafen uns zur regulären Schulzeit, also um 8:10 Uhr, in unseren zugewiesenen Räumen.

Dort arbeiteten wir in vier Gruppen zu je einer Religion. Unser Ziel war es, ein Plakat, eine Power-Point-Präsentation und ein Handout für unsere Klassenkameraden zu erstellen. Um 13:00 Uhr hatten wir Schluss.

 

Um 8:55 Uhr ging es am nächsten Morgen im Fürstenwalder Dom weiter. Dort sprachen wir über das Christentum, zum Beispiel über Bestattungen oder über den Glauben überhaupt.    Um 11:00 Uhr war die Veranstaltung vorbei und wir durften nach Hause gehen.

 

Am letzten Tag der Projektwoche hatten wir bis 11:00 Uhr die Möglichkeit, unsere Arbeiten zu beenden, was viele nutzten. Um 11:00 Uhr ging es zum Hospizdienst, einer Sterbebegleitung. Dort sprachen wir mit einigen Mitarbeitern dieses Dienstes. Am Ende gingen wir alle nachdenklich über das Gesagte nach Hause.

 

Ich muss noch hinzufügen, dass dies nur die Erlebnisse der Klasse 9b sind und dass es bei den anderen Klassen einige kleine Abweichungen gab. Trotzdem hoffe ich, dass euch die kurze Zusammenfassung der Religionsphilosophischen Woche gefallen hat und wünsche euch noch ein angenehmes Schuljahr.

 

Autor: Lukas Kubler, Klasse 9b

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