Projektwoche 2012 : Schülerzeitung, Gruppe: Tam, Duc, Rico

Heute am 23.01.12 hat die alljährliche Projektwoche wieder begonnen. Wir von der Schülerzeitung( Tam, Rico, Duc ) werden uns einige dieser Projekte näher anschauen und euch in den folgenden Tagen darüber informieren.

Montag 23.01.12 :
Wir haben uns heute das Projekt Chemie und Technik angeschaut und einige Projektbeteiligte zu ihrer Meinung gefragt.
Auf die Frage warum sie sich für das Projekt Chemie und Technik entschieden haben, antwortete der Großteil der Schüler, sie hätten es wegen der Begeisterung an Chemie und dem Spaß am Experimentieren getan. Zudem erhoffen sie sich dadurch einen Vorteil im normalen Chemieunterricht. Hauptsächlich wird in diesem Projekt das richtige Aufbauen und das Verwenden eines Stromkreises und der Umgang mit Chemikalien erklärt.

Dienstag 24.01.12 :
Heute haben wir ein weiteres Projekt besucht mit dem Thema ,, Menschenrechte´´.
Hier wird in einer gemütlichen Runde über die Geschichte der Menschenrechte und ihre heutige Bedeutung diskutiert.
Dazu werden Text-, Film- und Bilddokumente analysiert und gemeinsam ausgewertet.
Auf unsere Frage hin, warum sie sich diesem Projekt angeschlossen hätten, kam die Antwort fast im Chor:
,, Wir haben dieses Projekt wegen seiner Wichtigkeit in der Vergangenheit und Gegenwart gewählt.´´
(Naja es war nicht ganz im Chor, aber stellt es euch so vor)
Ihre ersten Eindrücke waren sehr positiv, da das Projekt durch Rollenspiel und Film abwechslungsreich gestaltet
und so der Inhalt leicht verständlich dargestellt wurde.

Mitwoch 25.01.12:
Heute findet die 5. Fürstenwalder Ausbildungsbörse statt. Wie jedes Jahr werden sich in der EWE-Halle in der Frankfurter Straße etliche Firmen mit Prospekten und Werbegeschenken den Schülern vorstellen. Wir, von der Schülerzeitung “ZOOM”, sind natürlich live dabei und sehen uns auf dieser Messe um. Es werden hauptsächlich kleinere Firmen, sowie Lehranstalten aus der Region Brandenburg vorgestellt, wie z.B. die Technische Hochschule Wildau und die Erkner Gruppe Automobile. Des Weiteren gibt es natürlich auch große Firmen wie die Telekom, welche die Ausbildungsbörse seit 5 Jahren nutzt, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Natürlich sind auch LIDL und die Bundespolizei am Start. Wer sich beispielsweise für die Ausbildung zum “Polizeivollzugsbeamten-/in der Bundespolizei” interessiert, kann sich durch eine freundliche Mitarbeiterin beraten lassen. Man bekommt Informationsmaterialien, sowie ein Prospekt mit den Vorraussetzungen für diesen Beruf. Die Ausbildungsbörse ist wie jedes Jahr wieder ein Spektakel für alle Sinne: In der Mitte der Halle steht eine hübsch geschmückte Bühne, auf der ab und zu einige Berufe vorgestellt werden. Außerdem gibt es verschiedene Speisen wie Kuchen, Schnitzel und Kaffee zu kaufen. Diese Börse ist ein interessantes und informationsreiches Erlebnis für alle Besucher.

Die Projektwoche

Im Folgenden zeigen wir euch erste Versuche unseres Projektes.
Unsere “Nachfolger” wollen sich diese Woche entfalten und gehen auf die Suche nach Material für interessante Artikel:

23.01.12, Projektwoche, Geschwister Scholl Gymnasium, bloß was machen ?
Eines der Projekte ist die Schülerzeitung.
Wir sind überall, auch wenn man uns nicht so bemerkt, wir sind da !
Ihr kennt uns vermutlich aus dem Internet, vielleicht sogar privat.
Ob Weihnachtskonzert oder Filmkritik, wir sind immer aktuell.
Besucht uns im Web!

Marvin Andro

Wie jedes Jahr freuen sich die Schülerinnen und Schüler des Geschwister Scholl Gymnasiums auf die Projektwoche.
Mit Projekten wie kreatives Schreiben, den Reiterhof und unserer Schulerzeitung, ist diese von mal zu mal erfolgreicher und findet immer mehr begeisterte Anhänger. Selbst die Lehrer sind mit Spaß und Enthusiasmus dabei und erfreut zu sehen, dass ihre Schüler letztendlich doch etwas lernen.
Für Spannung sorgen auch die Präsentationen der Projekte am Ende der Woche, in denen man die Arbeit jeglicher Angebote bewundern kann.
Ein Wehrmutstropfen jedoch ist die Zeugnisausgabe am Freitag vor der jeder Respekt hat.
Wenn man diese überlebt hat, braucht man dringend die nachfolgenden Ferien, in denen man entspannen ausruhen und sich auf das nächste Halbjahr vorbereiten kann.

Michaela

Hi Leser,

heute am 23.01.12 ist es wieder so weit: “Die alljährliche Projektwoche hat wieder begonnen.” Wir freuen uns alle darauf und sind gespannt, was uns erwarten wird. Eine Woche lang entflieht man dem stressigen Schulalltag, um sich einem Projekt nach Wahl zu widmen.

Tam, Rico

Die Projektwoche geht in die nächste Runde mit vielen interessanten Projekten im Gepäck – von Fotografiekursen bis hin zum Widerstand im Krieg ist für jeden etwas dabei. Gerade am ersten Tag ist jeder noch etwas schüchtern, aber wir von der Schülerzeitung ZOOM springen über unsere Schatten, gehen ganz nah ran und wollen wissen was IHR von euren Projekten haltet. Macht euch gefasst auf Interviews, Fotos und Hintergrundberichte -es kann jeden von euch treffen also erschreckt euch nicht wenn wir plötzlich in der Tür stehen und euch ausfragen. ;)

Laura Schulze

Die Projektwoche hat begonnen und wir alle freuen uns auf eine angenehme Woche ohne großen Schulstress, Hausaufgaben und Tests. Aber das beste an der Projektwoche ist doch das disziplinierte Arbeiten in der Gruppe. ;-)
Weitere Artikel von und über die Projektwoche werden noch folgen. Bleibt gespannt!

Alexander

Start der Projektwoche

 

1. Tag der Projektwoche: Mit imaginärem Kamerateam und meinem imaginärem Mikrofon bewaffnet begebe ich mich auf die Suche nach euren Meinungen zur Projektwoche. Auf dem Weg zum Projekt für gesundes Leben begegnen mir die Teilnehmer völlig außer Atem. Leiterin Kristina Felzinger erklärt, sie haben gerade eine Stadt-Rallye hinter sich, in der sie die Fürstenwalder zum Thema gesundes Leben befragten. Wer hätte gedacht, dass Gummibären mehr Kilokalorien enthalten als Frucht-Rahm-Eis und dass in einer gewöhnlichen Salatgurke 97% Wasser stecken?

Auf die Frage, was die Teilnehmer noch so erwartet, rufen die Jungen „ESSEN!“, denn in dem Projekt geht es nicht nur um Theorie, sondern auch Praxis! Deswegen wird auch bald ein Bauch-Beine-Po-Training folgen, nachdem sich alle die Mägen mit, natürlich gesundem, Essen vollgeschlagen haben.

Doch genug vom gesunden Essen und Sport, weiter geht es mit Näh-, Patchwork-, Häkel- und Strickarbeiten. Doch schnell steht fest: Handarbeiten sind auch Sport.

In diesem Projekt legt unsere Schulleiterin wortwörtlich selbst Hand an und zeigt den Teilnehmern, wie man richtig mit Strick- und Häkelnadeln umgeht. Die Schüler sagen, dass es auf Dauer sehr anstrengend sei und auch Frau Jentzsch geriet nach eigener Aussage schon ins Schwitzen. Aber alle verfolgen sie ein Ziel: selbst etwas zu schaffen. Die einen begnügen sich mit Freundschaftsbändern, die anderen setzen ihre Ziele höher und wollen sich eine Tasche, einen Schal oder dicke Socken stricken. Trotz der Tatsache, dass Handarbeiten „Frauensache“ sind, findet man in diesem Projekt viele männliche Teilnehmer, die laut eigener Aussage auch freiwillig da sind.

Allgemein herrscht eine sehr angenehm lockere Stimmung in allen besuchten Projekten. Lediglich das Organisationsteam für die Präsentation am Ende der Woche scheint etwas gehetzt zu sein – sie haben ja auch eine große Aufgabe! Die drei Schülerinnen werden sich in den nächsten Tagen in jedes einzelne Projekt begeben, es bewerten und am Ende verkünden, welches denn das „Beste“ sei.

Doch die Woche hat gerade erst angefangen und ehe die Präsentationen stattfinden, werden wir euch noch weiter Bericht vor Ort erstatten, seid gespannt!

 

Laura

„Tabaluga und die Eisprinzessin“ – erfolgreiches traditionelles Weihnachtskonzert im GSG

Der Saal ist voll und dunkel. Dann dringt der beruhigende Takt von Peter Fox‘ „Ich Steine, du Steine“ kontinuierlich ins Trommelfell, während sich die weißen Kleider der Walzertänzerinnen zum traditionellen Auftakt des 21.Weihnachtskonzerts im Geschwister-Scholl-Gymnasium wiegen. Rhythmisch und leicht.

Dann folgt ein Klaviermedley von Christopher Groß und schließlich der Beginn der kleinen Weihnachtsgeschichte „Tabaluga und die Eisprinzessin“, unter deren Motto die gesamte Aufführung steht.

Unter der Leitung und nach dem Script von Charleen Köntopp stellte die elfte Jahrgangsstufe des Gymnasiums ein Weihnachtskonzert auf die Beine, das am 14., 15. und 16. Dezember 2011 um je 18.30 Uhr aufgeführt wurde und sich mit Bravour in die Ahnengalerie der Weihnachtskonzerte spielte. Die Hauptcharaktere Tabaluga (Annika Gruhn), Arktos (Jacob Seyffert), Oma (Debby Schmidt) und Emma (Natalie Hurthe), ausgestattet mit erstklassigen Kostümen, die teilweise in Handarbeit von Frau Schmidt kreiert wurden, spielten überzeugend ihre Rollen und boten harmonisch konzipierte Übergänge von Beitrag zu Beitrag.

Das Publikum ist wieder verstummt, während sich die Geschichte um den Drachen Tabaluga, der sich in die Tochter Lilly (Maggy Grebasch) des bösen Schneemanns Arktos verliebt, auf der Bühne ihren Lauf nimmt, die Stimmen der Akteure durch die Lautsprecher erklingen und nach und nach Schauspiel- oder Gesangsbeiträge auftreten. Dann fahren Dominik Stierl und Niklas Nowak mit Bobbycars auf die Bühne und übertreffen sich selbst mit einer regelrechten Hymne an die Schulzeit. Man merkt, dass sich am Mischpult dieses Jahr nicht nur Guido Hermann, sondern auch der freiwillige Helfer Steffen Köntopp, ein ehemaliger Licht- und Tontechniker, zu schaffen macht und die Aufführung akustisch sowie lichttechnisch ausgezeichnet mitgestaltet. Als die Jungs wieder hinter dem Vorhang verschwinden, öffnet sich derselbe und der Klang von Bass und Drums liegt in der Luft. Willi Czuch, der schon beim Weihnachtskonzert des letzten Jahres inoffiziell als einer der besten Beiträge gefeiert wurde, singt sich mit „Snow“ auch jetzt wieder in diese nichtexistente Rangliste. Tabaluga hat sich derweil bereits die schöne Lilly aus den Händen ihres Vaters erwürfelt, doch auf ihrem Herzen liegt ein Bahn, welchen er mit Hilfe des Krebs‘ Astrakes (Veronika Henschke) und der weißen Rose (Fallon Ginette Schmidt) aufzuheben versucht. Aber es geht um Weihnachten und da wartet man doch lieber auf den Weihnachtsmann als sich mit den großen Problemen des Drachenlebens auseinander zu setzten. In diesem Fall tanzen gleich vier Weihnachtsmänner alias Erik Strehl, Dennis Jahn, Rico Blume und Jannik Rottenberg zwar nicht mit den heißersehnten Geschenken in der Hand, dafür aber zu einem Medley mit Kreativität, Spaß und vor allem Taktgefühl auf der Bühne und präsentieren ganz nebenbei hübsche Waden und Oberkörper. Zwei Beiträge und einige Minuten später vervollständigen Paul Purps und Adrian Gerlach schließlich den humoristischen Anteil der Inszenierung mit einem Sketch von „Herricht & Preil“. Und dann war Tabaluga und Lilly auch wieder zum Lachen zu Mute, als der kleine Drache den Fluch kraft seines Feuers bricht. Die Menschen im Saal sind müde, traurig und glücklich zu gleich und lauschen doch auch schon fast am Ende angelangt, der soulartigen Stimme von Kristin Hilbig, die von Benjamin Händel am schwarzen Flügel begleitet wird. „Someone like you“ erklingt gefühlvoll und stark zur selben Zeit aus ihrem Mund, während sich die Bewegungen der Klavierspielerhände im offenen Flügel widerspiegeln. Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Weihnachtskonzerts sammeln sich traditionell alle Teilnehmer noch einmal auf der Bühne und geben in diesem Jahr „All I want for chrismas is you“ zum Besten. Bei der Uraufführung am Mittwoch rührte das sogar den Ehrengast Herr Dr. Krebs, den ehemaligen Schulleiter des GSG, zu Tränen. Insgesamt besuchten 640 Gäste, darunter Eltern, Schüler, Sponsoren, ehemalige Schüler, Lehrer und andere Ehrengäste, das Weihnachtskonzert 2011.

„Im Strom der Zeit ist alles gleich. Was du daraus machst, liegt allein bei [euch].“ Was die elfte Jahrgangsstufe in diesem Jahr daraus gemacht hat, war sichtbar eine gebührende Vorstellung, die sich auf dem hohen Niveau der letzten Weihnachtskonzerte durchaus einordnen lässt. Und während das Licht ausgeht, die Gäste den Saal verlassen und das Gekreische im Flur wie bei einem Groupiekonzert in der Schule widerhallt, überlegt sich vielleicht schon der nächste Jahrgang, was man daraus machen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Text: Julia Felker, Fotos: Fabian Willi Simon