“Keine Lust mehr auf den Schulkram“, „Schule stinkt doch!“, „Ist mir alles egal!“, „Ich schaff das sowieso nicht!“, „Wozu das alles?“…
Sicherlich sind dies einige von vielen negativen Gedanken, die einem tagtäglich während der Schulzeit im Kopf umherschwirren. Einem fehlt die Kraft, die Lust, jegliche Motivation und hinzu kommt, dass man keinen Sinn mehr sieht weiterzumachen. Genau aus diesen Gründen werden die Schulpflichten nicht mehr ernst genommen, Aufgaben werden vernachlässigt, alles wird liegen gelassen. Hausarbeiten sind nur noch teils bzw. gar nicht erledigt, vom Unterricht bekommt man so gut wie weniger als die Hälfte mit. Stattdessen werden die Computer- und Videospiele bis in die Abendstunden vorgezogen. Auch von der Tastatur kann man nicht mehr die Finger lassen, um seinen Freunden im Internet schnell die neueste Nachricht zu überbringen. Was ist nur los?
Es ist selbstverständlich, dass jeder einmal diese Phase der Lustlosigkeit durchlaufen muss, aber dennoch ist es stets ratsam aus dieser Lage herauszukommen bevor es zu spät ist und man jegliche Orientierung verliert.
Um den roten Faden wiederzufinden, sollten all die negativen Gedanken, die einen dazu verleiten aufzugeben, beseitigt und dagegen angekämpft werden. „Alles ist doch egal“ ist eine vollkommen falsche Überlegung auf dessen Grundlage keine Erfolgserlebnisse vorausgesetzt werden können, die jeder gern erfahren möchte.
Gleichgültigkeit führt zur Motivationslosigkeit und diese wiederum schränkt all die Fähigkeiten ein, durch die man gute Leistung vollbringen kann.
Aus diesem Grund hat Christian Bischoff, Motivationscoach, der auch den Beginn unseres Schuljahres 09/10 am Gymnasium mit einem Vortrag eröffnet hat, eine einfache Erfolgsformel entwickelt. Diese soll jungen Menschen helfen etwas aus sich zu machen, denn jeder hat mindestens ein Talent, das er auch nutzen soll.
1. Der wichtigste Ansatz ist, dass man den Willen hat etwas in die Hand zu nehmen, denn ohne diesen ist es schwer in die Gänge zu kommen.
2. Im nächsten Schritt sollen nun die Ziele, die man erreichen will, klar und deutlich definiert werden.
Fragen wie „Wo will man hin?“, „Was will man machen?“ sind dabei gut zu durchdenken.
3. Anschließend braucht man einen sogenannten Handlungsplan, in dem man seine Ziele ausformuliert und aufschreibt. Ein Tipp des Motivationscoachs ist es, sie irgendwo und sei es am Kühlschrank oder am Spiegel aufzuhängen, denn das Entscheidende dabei ist, seine Ziele immer wieder vor Augen zu haben und zu verinnerlichen, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten.
(Der große Fehler den viele machen ist, zu sagen dass man seine Ziele im Kopf hat. Jedoch stimmt dies nicht, denn man vergisst vieles, wenn einen der Alltagsstress überwältigt bzw. man viel um die Ohren hat! )
4. Nun heißt es die Eigeninitiative zu ergreifen, von seiner noch so gemütlichen Couch hochzukommen und anfangen zu handeln oder gar hart zu arbeiten, um seinen Zielen näherzukommen.
5. Doch damit ist der lange Weg noch nicht getan, denn den letzten und wichtigsten Punkt, den die meisten Menschen vergessen ist das Korrigieren und Kontrollieren um sich zu vergewissern, dass man auch auf dem richtigen Weg zum Ziel ist oder was man anders machen muss, um dahin zu gelangen. Das Schwierige dabei ist, gewisse Angewohnheiten im Leben ändern zu müssen um das Erstrebte verwirklichen zu können und dazu soll man bereit sein.
Letzten Endes ist zu sagen, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und für sich entscheidet welche Richtung man geht. Wichtig und richtig dabei ist nur, früher als später anzufangen und seine Ziele nicht aus den Augen zu lassen (…).