„IT’S NEVER DULL IN HULL“, mit diesem Ausspruch reisten 10 begeisterte und neugierige Schüler in Begleitung von Frau Rüdinger und Frau Bellgardt unseres Gymnasiums mit Freuden nach England.
Zu recht, wenn man bedenkt, was für großartige Erlebnisse wir in dieser kurzen Zeit hatten. Trotz des anfangs mulmigen Gefühls, welches zum einen davon kam, dass einige zum ersten Mal mit dem Flugzeug flogen und anderseits, weil wir sehr gespannt auf unsere Gastfamilien waren, entwickelte sich diese Woche ein unvergessliches „Abenteuer“. Dieses Gefühl schlug schnell in Freude um, da alle Familien, Lehrer und Schüler sehr nett zu uns waren und uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalteten.
Nachdem unsere Austauschpartner uns beim Einleben in den englischen Alltag geholfen hatten, indem sie uns teilweise auch in den englischen Unterricht mit einbrachten, boten wir ihnen ebenfalls Hilfe für ein Projekt des Wilberforce – Colleges an, in welchem es darum ging, Werbung für die 300.000 – Seelen – Stadt zu machen.
Hull ist eine recht ruhige, aber auch interessante Stadt, die einige Einrichtungen bietet. Das BBC-Studio, das Hull – Truck – Theater oder auch „The Deep“ wurden von uns besucht und boten alle erstaunliche Erlebnisse. Aufgrund des engen Zeitplanes konnten wir jedoch nicht die ganze Stadt besuchen. Ebenfalls unternahmen wir Ausflüge nach anderen Städten wie Bradford , York und London. Bradford ist allgemein bekannt als eine Stadt in der viele Immigranten wohnen, so besuchten wir dort eine Moschee und einen Hindutempel, der begeisterte Gesichter hervorrief. York dagegen war weniger religiös geprägt, dafür empfängt diese Stadt ihre Besucher mit einem sehr schönen alten Stadtkern mit einer langen Stadtmauer.
Die allgemeine Stimmung war sehr positiv. Jeder Schüler hatte einen angenehmen Aufenthalt in seiner jeweiligen Familie, wir Schüler verstanden uns auch alle sehr gut untereinander und die Verständigung in der Fremdsprache klappte von Tag zu Tag besser.
Der Sonntag wurde individuell in den Familien gestaltet, doch der Abend brachte alle Mitveranstalter des Austausches noch ein letztes Mal zusammen.
Nach einem typischen englischen „Carvery“ im Pub löste sich die Stimmung beim „Hollywood Bowl“ und alle Beteiligten hatten viel Spaß miteinander.
Dadurch fiel es uns allen noch schwerer am nächsten Tag Abschied zu nehmen.
Doch wir konnten beruhigt abreisen, denn wir wissen:
Nächstes Jahr ist eine schöne Woche mit unseren englischen Freunden vorprogrammiert.