
Ob wir dieses Jahr eine weiße Weihnacht haben lässt sich schwer voraussagen, aber was man weiß ist, wie denn eigentlich die kleinen Kristalle entstehen, die dann die Erde im kalten Weiß ummanteln.
Die Bildung dieser Eiskristalle geschieht weit über unseren Köpfen, nämlich in der Atmosphäre. Unsere Luft besitzt die Fähigkeit Wasserdampf aufzunehmen und zwar bis zu dem Punkt an dem sie „gesättigt“ ist. Das heißt, dass so viel Wasserdampf aufgenommen wurde, dass nun die Luftfeuchtigkeit 100% beträgt. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte, ist der Schneefall um 0° Celsius am häufigsten. Wenn dieser Vorgang geschehen ist und die Temperaturen in der Atmosphäre eisig sind, dann beginnen sich die Wassermoleküle in winzig kleine Eiskristalle zu verwandeln und an Kondensationskernen(Staubpartikel) festzusetzen. Auf der Wanderschaft dieses nun entstandenen Gebildes setzt sich immer mehr gefrorener Wasserdampf an das wachsende Eiskristall, bis einer der einzigartigen Schneekristalle entsteht. Diese setzen sich dann wieder an andere Kristalle und es kann somit zu Schneeflocken kommen. Je nach Temperaturbedingung kommen die verschiedensten Schneearten, wie Backschnee oder Pulverschnee, auf unsere Erde herunter und dieser bedeckt somit die blattlosen Bäume, die Städte und den grauen Boden mit einem weißen Winterkleid.
von Julia
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